Verleihung der Urkunde und der Plakette "Schule ohne Rassismus"

22.12.2017 15:33

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Bereits am 15. September 2016 erhielt die Grund- und Mittelschule Kirchheim die Anerkennung als Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage. Voraussetzung für die offizielle Übergabe der Plakette und der Urkunde war aber, eine prominente Person zu finden, die die Patenschaft für die Schule übernehmen wollte.

tl_files/fM_k0002/Bilder/Schule ohne Rassismus/Dank an.jpgFrau Häuser, die Förderlehrkraft an der Grund- und Mittelschule, wurde hier aktiv und fand den Münchner Sänger Robert Heigl, der sich selbst als Klientel-Sänger bezeichnet. Die Texte seiner Lieder und Gedichte befassen sich zum Beispiel mit Ängsten, der Abwesenheit von Mitleid und dem unsichtbaren Leid.

Herr Heigl erklärte sich bereit, unser Pate zu sein und bereicherte unsere offizielle Feier zur Verleihung der Urkunde am 14. Dezember 2017 mit einem Gedicht über die Angst und einem Lied über das „verlorene Mitleid“. Sein dritter Beitrag lenkte den Blick auf kleine Tiere - die Flöhe, mit deren Leid sich bisher sicher noch niemand beschäftigt hat.

 

tl_files/fM_k0002/Bilder/Schule ohne Rassismus/Urkunde.jpgSowohl Herr Heigl als auch Herr Naim Balikavlayan vom Pädagogischen Institut, der im Namen des Ministeriums die Urkunde und die Plakette überbrachte, fanden die richtigen Worte, um unseren Schülerinnen und Schülern Anerkennung für das bisher geleistete auszudrücken und ihnen Mut zu machen, sich weiter mit fremden Kulturen, anderen Religionen, unterschiedlichen Geschlechtern usw. auseinanderzusetzen und Andersartigkeit als Bereicherung zu erleben, nicht als Anlass zur Diskriminierung.


tl_files/fM_k0002/Bilder/Schule ohne Rassismus/Adventfenster.jpgDa die Überreichung der Urkunde in unsere alljährliche Feier zur Eröffnung des Adventfensters eingebettet war, sorgten Lieder wie „Hand in Hand“, „This little light of mine“, „Snow falls over the trees“, „Macht euch bereit“ und „Feliz Navidad“ , die von allen Schülerinnen und Schülern der Grund-und Mittelschule vorgetragen wurden, für adventliche Stimmung.

 

Da die Überreichung der Urkunde in unsere alljährliche Feier zur Eröffnung des 

Die Auszeichnung „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“ erhält man natürlich nicht einfach so. Über 70 Prozent aller Personen, die in der Schule leben und arbeiten, erklärten sich mit ihrer Unterschrift bereit, „langfristige und nachhaltige Projekte, Aktivitäten und Initiativen zu entwickeln, um Diskriminierungen, insbesondere Rassismus zu überwinden“, sich mit „diskriminierenden Handlungen offen auseinanderzusetzen“ und mindestens „einmal pro Jahr ein Projekt zum Thema Diskriminierungen durchzuführen“.

Eine kleine Auswahl der Aktivitäten und Projekte der letzten zweieinhalb Jahre finden sie hier und auch auf unserer homepage www.gms-kirchheim.de. Sie sollten auch im Archiv blättern.

- Werteprojekt der Grundschule im Advent 16

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- Projekte „Aufg`schaut“ und „Zsamm grauft“ in Zusammenarbeit mit  der Schulsozialarbeit und der

  Polizei

- Streitschlichterausbildung und Schulmediation

- Kreatives Schreiben in Zusammenarbeit mit dem Literaturhaus zu den Themen: „Da wo ich

  herkomm! (8. Kl. 2015/16)  und „Was glaubst denn du?“             (6. Kl. 2016/17)

- Erarbeiten von Spendengeldern durch den Weihnachtsbasar:

-> Spenden an die Klinikclowns, die Sternstunden und die Kinderkrebsstation

 

 

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- Projektwoche „Unsere Welt ist bunt“ im Juli 2016 mit

-> Besuchen im Asyl-Wohnheim

-> Interviews mit Geflüchteten

-> Filmprojekt „Spaghetti für Zwei“

-> Photostory „Zivilcourage“

 

-> Geflüchtete stellen ihre Heimat vor

-> Spiele und Kultur aus Afrika und Asien

-> Märchen aus anderen Ländern

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-> Kunst aus anderen Ländern

-> Friedliche Begegnung zwischen Christen und Muslimen

-> und vieles mehr…

 

Wir sind stolz darauf, dass sich an unserer Schule alle dafür einsetzen, Diskriminierungen zu überwinden und sich gegenseitig mit Respekt begegnen. In Zukunft wollen wir uns vor allem auch auf den zweiten Teil der Auszeichnung, „Schule mit Courage“ konzentrieren, d. h. wir wollen die Zivilcourage stärken und Mut machen, hinzuschauen und sich einzumischen, wenn Ausgrenzungen und Herabsetzungen wahrgenommen werden.

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Maria Rosenberger

Konrektorin/Kommissarische Schulleitung

Grund- und Mittelschule Kirchheim

 

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