Vorlesetag 2017

28.11.2017 16:29

Vorlesetag 2017

Grundschüler feiern das Vorlesen

 

Bereits zum 14. Mal haben DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung ganz Deutschland zur Teilnahme am Bundesweiten Vorlesetag aufgerufen. Im letzten Jahr waren es 130.000 Teilnehmer, die ein Zeichen für das Vorlesen gesetzt haben. Dieses Jahr beteiligten sich unsere Grundschüler auch daran! Denn für das Lesen und Vorlesen brauchen Kinder Vorbilder, die ihnen Lesefreude vermitteln, damit sie später mit Begeisterung selbst zu Büchern, Zeitungen oder E-books greifen.

Frau Rosenberger gab zu dieser Veranstaltung den Auftakt, indem sie in den Klassen aus dem Kinderroman „Lippels Traum“ von Paul Maar vorlas. Danach waren die Schüler selbst als Vorleser oder Zuhörer gefragt: Sie lasen ihren Mitschülern aus anderen Klassen aus ihren Lieblingsbüchern vor oder lauschten gebannt, wenn sie in die Rolle des Zuhörers schlüpfen durften.

 

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Die Klasse 3/4 las der Klasse 1a aus ihren Lieblingsbüchern oder –bilderbüchern vor. 

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Das Thema Vorlesen liegt allen Lehrkräften sehr am Herzen. Aus Erzählungen der Schülerinnen und Schüler entnehmen wir, dass das Vorlesen nicht mehr in allen Familien alltäglich ist und häufig durch Hörbücher oder Hörspiele ersetzt wird. Das „live“-Lesen kann jedoch durch nichts ersetzt werden. Denn die körperliche und emotionale Ebene kann die Elektronik nicht herstellen.

Unsere Schüler haben sich bereits eine Woche vor dem Vorlesetag intensiv mit dem Vorlesen auseinander gesetzt, denn Vorlesen ist eine Herausforderung für den Leser. Es ist langsamer als das normale Sprechen. Betonungen müssen gesetzt und Pausen eingelegt werden. Die Geschichte wird zusammen mit dem Zuhörer erlebt. Der Vorleser muss sich also auch in die Position seines Zuhörers hineinversetzen.

Die Stiftung Lesen, die den Vorlesetag ins Leben gerufen hat, bescheinigt dem Vorlesen eine noch größere Wirkung. So ergaben Studien der Stiftung, dass Kinder, denen öfters vorgelesen wird, einen größeren Wortschatz haben, dass sie wissbegieriger sind, mehr Freude am Lernen, bessere kognitive Fähigkeiten und mehr Ausdauer haben als andere. Vorlesen soll sogar einen Beitrag zur emotionalen Stärke und sozialen Kompetenz des Kindes leisten. Ganz sicher trägt das Vorlesen aber dazu bei, Kindern – noch bevor sie selbst lesen können – einen Zugang zu Büchern, zur Literatur und zum Lesen an sich zu vermitteln. Auch wenn die Kinder schon selbst lesen können, genießen sie es, die Geschichten zu hören. Entscheidend ist dabei immer die Auswahl des Lesestoffs.

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-Christine Richer-

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